Etappe 7b: Wädenswil – Tuggen

Details

  • Wädenswil

  • Tuggen

  • 26 km

  • 6:45 h

  • 530

  • 530

Ab Wädenswil gibt es eine Alternative zum Weg über Pfäffikon- Rapperswil-Wattwil: den Weg über Tuggen-Schmerikon-Wattwil. Tuggen ist als nachgewiesener Aufenthaltsort von Kolumban und Gallus von Interesse.

Sehens- & Wissenswertes

Km 3.5 Von Wädenswil wandern wir auf dem reizvollen Uferweg nach Richterswil. Ab Bahnhof Wädenswil ist es am Einfachsten, der Hauptstrasse ca. 1 km zu folgen und dann über die Eisenbahngeleise ans Seeufer zu gelangen. Von hier führt der Uferweg dem See entlang. Der Wegweiser gibt an: Richterswil Seeuferweg.

In Richterswil bewundern wir einige gut erhaltene Fachwerkhäuser und das denkmalgeschützte Bahnhofsgebäude.

Wer einen einfachen, aber etwas verkehrsreichen Weg vorzieht, folgt weiter dem Seeuferweg. Zwischen Richterswil und Bäch folgt er der Hauptstrasse, der wir leider ca. 2.5 km folgen müssen. Das Seeufer ist verbaut von grösseren Anwesen, die direkt an den See anstossen und keinen Durchgang gewähren. Ab Freienbach wandern wir entlang der Eisenbahngeleise bis nach Pfäffikon.

Der attraktivere, dafür etwas anstrengendere Weg, der auch auf der Karte eingezeichnet ist, verlässt in Richterswil auf dem Weg 84 (Zürichsee-Rundweg) den See und steigt zwischen den Häusern rund 150 Höhenmeter bergan. Schon bald nimmt uns der „Pilgerweg“ auf, auf dem wir die nächsten Höhenmeter hinter uns bringen. Beim Wegweiser „Schwalbenboden“ 525müM verlassen wir den Weg 84 und wandern zwischen Rebbergen Richtung Wollerau. Der Wanderwegweiser gibt uns die weitere Richtung an: Freienbach und Pfäffikon.

Km 9 Freienbach liegt im Kanton Schwyz. Zum Gemeindegebiet gehören auch die Inseln Ufenau und Lützelau aber auch ein Teil des Etzelpasses (Übergang nach Einsiedeln, auch Teil des Jakobsweges). Die beiden Inseln werden in einer Urkunde des Klosters St. Gallen 741 erwähnt.
Km 11.5
Pfäffikon, Schlosskapelle

Pfäffikon. Ein Holzsteg zur gegenüberliegenden Seeseite ist ab ca. 1500 v. Chr. nachgewiesen. Seit 1878 besteht nach Rapperswil auf dem Seedamm eine feste Verbindung. Pfäffikon war schon immer ein Verkehrsknoten: Ost-West entlang des Zürichsees und Nord-Süd von Rapperswil-Jona Richtung Einsiedeln. Ab Pfäffikon lohnt sich ein Tagesausflug nach Einsiedeln.

Ab Pfäffikon nehmen wir den Wanderweg „84 Zürichsee-Rundweg“ Richtung Lachen. Der schöne Wanderweg ist zwischen dem Seeufer und der Eisenbahnlinie angelegt. Sehr schöne Ausblicke zeigen auf der andern Seeseite unter anderem das imposante Schloss Rapperswil. 

Hinweis: Wer in dieser Region des Zürichsees gerne einige Tage verweilen möchte und von dort Ausflüge nach Tuggen, Rapperswil, etc. machen möchte, dem bietet sich mit dem Hotel Seedamm Plaza in Pfäffikon eine ideale Unterkunft an. Das Hotel liegt ca. 10 Min. Fussmarsch von der Schlosskapelle entfernt.

Km 18 Lachen. Sehenswert ist die katholische Pfarrkirche Heilig Kreuz. Sie wurde 1707–1711 errichtet. Die Pläne und die Mitarbeit werden dem Einsiedler Klosterarchitekten Bruder Caspar Moosbrugger zugeschrieben.

In Lachen wandern wir weiterhin auf dem 84er Weg Richtung Nuolen. Ausserhalb Lachen lassen wir den Flugplatz links liegen und queren ein Naturschutzgebiet bevvor uns Nuolen empfängt. In der Mitte des Dorfes biegen wir nach rechts und kurz danach nach links Richtung Grinau und Uznach. Diese beiden Ortsbezeichnungen auf den Wanderwegweisern sowie die Nr. 84 führen uns in die Höhe, am Golfplatz vorbei bis zum Wegweiser, der nach links in den Wald hineinführt. Hier verlassen wir den Zürichsee-Rundweg Nr. 84 und bleiben auf der Strasse bis zum Weiler Weingarten. Weiter geht’s leicht bergabwärts, wo wir nach ca. 300m eine Strasse überqueren und weiter auf unserem Weg bleiben. Nach weiteren 300m gelangen wir zu einem Bauernhof, wenden uns nach links und folgen nun dem Jakobsweg Nr. 4 Richtung Tuggen. In der Dorfmitte befinden sich die Kirche und der Gallusbrunnen.

 Km 27 Der Ort Tuggen wurde um 610 von Kolumban und Gallus besucht. Sie mussten fliehen, weil Gallus die dortigen heidnischen Tempel niederbrannte und die Opfergaben in den See warf. Heute führt die Gemeinde Gallus im Wappen. Bis ca. 1550 reichte der Tuggenersee bis unmittelbar an das Dorf.
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