Etappe 7b: Wädenswil – Tuggen

Details

  • Wädenswil

  • Tuggen

  • 26 km

  • 6:45 h

  • 530

  • 530

Ab Wädenswil gibt es eine Alternative zum Weg über Pfäffikon- Rapperswil-Wattwil: den Weg über Tuggen-Schmerikon-Wattwil. Tuggen ist als nachgewiesener Aufenthaltsort von Kolumban und Gallus von Interesse.

Sehens- & Wissenswertes

Km 3.5 Von Wädenswil wandern wir auf dem reizvollen Uferweg nach Richterswil. Ab Bahnhof Wädenswil ist es am Einfachsten, der Hauptstrasse ca. 1 km zu folgen und dann über die Eisenbahngeleise ans Seeufer zu gelangen. Von hier führt der Uferweg dem See entlang. Der Wegweiser gibt an: Richterswil Seeuferweg.

In Richterswil bewundern wir einige gut erhaltene Fachwerkhäuser und das denkmalgeschützte Bahnhofsgebäude.

Zwischen Richterswil und Bäch betreten wir die Hauptstrasse, der wir leider ca. 2.5 km folgen müssen. Das Seeufer ist verbaut von grösseren Anwesen, die direkt an den See anstossen und keinen Durchgang gewähren. Kurz vor dem Bahnhof Freienbach queren wir die Geleise (Unterführung) und folgen ein Stück weit dem Strandweg.

Km 9 Freienbach ist liegt im Kanton Schwyz. Zum Gemeindegebiet gehören auch die Inseln Ufenau und Lützelau aber auch ein Teil des Etzelpasses (Übergang nach Einsiedeln, auch Teil des Jakobsweges). Die beiden Inseln werden in einer Urkunde des Klosters St. Gallen 741 erwähnt.

Zwischen Freienbach und Pfäffikon versperrt uns die Abwasserreinigung den Weg, sodass wir die Bahngeleise wieder überqueren. Den Geleisen folgen wir ohne diese zu überqueren bis nach Pfäffikon.

Km 11.5
Pfäffikon, Schlosskapelle

Pfäffikon. Ein Holzsteg zur gegenüberliegenden Seeseite ist ab ca. 1500 v. Chr. nachgewiesen. Seit 1878 besteht nach Rapperswil auf dem Seedamm eine feste Verbindung. Pfäffikon war schon immer ein Verkehrsknoten: Ost-West entlang des Zürichsees und Nord-Süd von Rapperswil-Jona Richtung Einsiedeln. Ab Pfäffikon lohnt sich ein Tagesausflug nach Einsiedeln.

Ab Pfäffikon nehmen wir den Wanderweg Richtung Lachen. Der schöne Wanderweg ist zwischen dem Seeufer und der Eisenbahnlinie angelegt. Sehr schöne Ausblicke zeigen auf der andern Seeseite unter anderem das imposante Schloss Rapperswil.

Km 18 Lachen. Sehenswert ist die katholische Pfarrkirche Heilig Kreuz. Sie wurde 1707–1711 errichtet. Die Pläne und die Mitarbeit werden dem Einsiedler Klosterarchitekten Bruder Caspar Moosbrugger zugeschrieben.

In Lachen wandern wir Richtung Nuolen. Ausserhalb des Dorfes liegt ein Flugplatz, dem wir am Rande und in der Richtung der Piste folgen. Der Weg führt auch entlang eines Naturschutzgebiets. Als nächstes Dorf empfängt uns Nuolen. In der Mitte des Dorfes biegen wir nach rechts und kurz danach nach links Richtung Grinau und Uznach. Diese beiden Ortsbezeichnungen auf den Wanderwegweisern führen uns in die Höhe, am Golfplatz vorbei und in den Wald des Buechbergs hinein. Auf angenehm zu begehenden Waldwegen erreichen wir die Höhe oberhalb Tuggen. Beim Hinabsteigen ins Dorf passieren wir einige herrschaftliche schöne Villen. In der Dorfmitte befinden sich die Kirche und der Gallusbrunnen.

 Km 27 Der Ort Tuggen wurde um 610 von Kolumban und Gallus besucht. Sie mussten fliehen, weil Gallus die dortigen heidnischen Tempel niederbrannte und die Opfergaben in den See warf. Heute führt die Gemeinde Gallus im Wappen. Bis ca. 1550 reichte der Tuggenersee bis unmittelbar an das Dorf.
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